1000 Fragen an dich selbst. #10

1000 Fragen an dich selbst, 1000 Fragen zu dir selbst.
Johanna Pinkepank hat mich sehr inspiriert jede Woche 20 Fragen zu beantworten.

Wer bin ich eigentlich und was mache ich hier.  Diese Fragen haben mich schon als kleines Mädchen mit enormer Intensität beschäftigt.
Die Frage Nach dem Sinn und dem Warum werde ich vermutlich erst verstehen wenn es soweit ist. Bis dahin verbringe ich wein wenig Zeit mit mir und mach mir Gedanken über mich selbst!

Get the Party startet:

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Im letzten Jahr gab es viele erste Male für etwas. Wie die Patenschaft zu übernehmen für ein kleines Mädchen in Kambodscha.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Mit Schokolade. Sie fragt nicht, sie versteht! Und Wurst mit Gesicht. Der kann ich alles erzählen. Und wenn sie zuviel weiss, dann esse ich sie auf und hole mir die nächste Scheibe!
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Dinge im Kopf zu planen und mit „Ich müsste nochs….“ und dann am Ende einfach es dabei zu belassen und Sachen dann nicht in die Tat umzusetzen oder zu verschieben.
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Ironie und Sarkasmus mag ich sehr. Und Siutationskomik. Die Situationen bei denen man selber unter Lachtränen erzählt was war, die Hälfte Dein Gegenüber nicht versteht, weil Du mit Schnappatmung beschäftigt bist! Dinge die meine grosse Tochter teilweise von sich gibt sind besser als jeder Witz. Ein Beispiel. Wir sitzen im Auto, Miss Annie gibt lauthals preis das sie keine Lust mehr hat aufs Autofahren. Ich sitze mit meinem Astralkörper hinten grazil in der Mitte eingepfercht, links und rechts neben mir meine Kinder in Kindersitzen. Meine Mutter fährt und vorne sitzt ein Freund von Little Miss, er hat eine pubertierende Schwester. Ich sage ihm das er froh sein kann, dass seine Schwester schon älter ist und nicht mehr so rumweint. Er meinte das die aber dennoch nervt und ich lache. Da sagt Little Miss zu mir „Ja Mama, was glaubste denn. Denkste Du warst anders damals als Dir die Hormone eingeschossen sind“.
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Kommt drauf an vor wem und worüber, das ist ganz Situationsabhängig.
  6. Woraus besteht dein Frühstück? Milchcafe und Obst. Im Idealfall.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinen Mädels einen Gute-Nacht-Kuss.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Viele sagen wir sehen uns ähnlich. Wir ticken sehr gleich, emotional vor allem!
  9. Was machst du morgens als erstes? Mich aus dem Bett quälen. Ich gehöre leider nicht zu denen die super ausgeschlafen federleicht um kurz vor 5 aus den Federn springen.
  10. Kannst du gut vorlesen? Ja! Ich liebe lebendiges Vorlesen.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Ans Christkind. Lange, ich war neun oder zehn und ich war ziemlich durch den Wind als die Vorstellung vom Christkind wie eine Seifenblase geplatzt ist. Ich habe immer Bilder gemalt, die das Christkind mitgenommen hat wenn es die Geschenke unter den Baum legte. Doof nur, das es das im Küchenschrank meiner Eltern vergessen hatte.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Einen neuen Esstisch. Von dem rede ich schon Jahren. Ich hätte gern so was richtig gemütliches wo dran gelebt wird!
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Manchmal wäre ich gerne zurückhaltender.
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Californication. Batchlor. The Royals. Dschungelcamp. Schwiegertochter gesucht. UnReal. Ich bin ein Serienjunkie.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?
    2016 in Disneyworld in Orlando. Irre. Fasziniert von allem! Den Shows, den surrealen Preisen, der Atmosphäre und dieser riesigen perfekt inszenierten Maschinerie.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? So alt das ich Enkelkinder haben werde und mit meinen Kindern zusammen schrumpelig sein kann.
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? Dubai im November 2014. Eine liebe Herzensfreundin ist mit ihrer Familie dort hingezogen, ihr Mann hat dort  ein Jobangebot bekommen und wir haben sie dort besucht. Es war soooooo toll!
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Furchtbar schmerzhaft. Gibt es jemanden für den es sich anders anfühlt???
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Nein. Der Gedanke das meine Eltern sich vor meiner Geburt Gedanken gemacht haben wie sich mich nennen möchten und ich weiss wie sehr man sich als Eltern mit der Namensgebung beschäftigt finde ich alles schön so wie es ist!
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Es gab viele Gelegenheiten wo ich an mir selber zweifelte in der Vergangenheit. Vor allem in Sachen Kinder. Ich brauchte diese Situationen irgendwie um für mich zu lernen.
  21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken? Fremde?nNein. Nicht mehr. Früher war mir das wichtig. Ich muss niemandem gefallen.
    Das heisst nicht das ich Dinge nicht zu Herzen nehme die mir Menschen sagen oder an kritisieren die mir nahe stehen. Ich nicht damit klar kommen, wenn jemand ein Problem mit irgendwas hat, dass ich dies und jenes so mache und der sagt ohhhh das ist aber doof. Es gibt immer Situationen in denen man auf keinen gemeinsamen Nenner kommen wird, wichtig ist dann damit vernünftig umzugehen!
  22. Welche Tageszeit magst du am liebsten? Morgens. Wenn alles noch so ruhig, der Tag gerade beginnt und alles noch so frisch ist. Das Gefühl, das alles noch machbar ist! Wenn ich Abends ins Bett gehe und meine beiden Kinder liegen neben mit, das mag ich auch so sehr. Wenn sie völlig losgelöst neben mir liegen und ich zufrieden einschlafen kann mit dem Wissen das es ihnen gut geht.
  23. Kannst du gut kochen? Ich kann kochen, backen ebenfalls. Einige Sachen sehr gut, einige einfach gar nicht. Mittlere Durchschnittsmamabackköchin würde ich sagen!
  24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten? Keine Ahnung!
  25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht? So nur geatmet und sonst nichts? Keine Ahnung. So gar nichts machen fällt mir schwer! Langeweile vor allem kenne ich gar nicht!
  26. Warst du ein glückliches Kind? Ja.
  27. Kaufst du oft Blumen? Ohjaaaa, ganz schlimm ist der Frühling, die Tulpenzeit. Und die Vorweihnachtszeit mit Tanne und co.
  28. Welchen Traum hast du? 
  29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt? In Wohnungen …. wenn ich richtig gezählt habe waren es vier inkl. in der wo ich jetzt lebe. Häuser waren es drei.
  30. Welches Laster hast du? Trödeln, ich kann trödeln bis das Jahr rum ist!
  31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen? Am Arsch vorbei geht auch ein weg (von Alexandra Reinwarft), bis Seite 32, weiter bin ich bislang noch nicht gekommen. Werde es aber fertiglesen, die ersten 20 Seiten waren schon absolut unterhaltsam!
  32. Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst? Ich mag den Schnitt. Frisuren und ich waren nicht immer die besten Freunde. Aber mit mitte dreißig hab ich endlich das gefunden wo ich mich mit wohlfühlen und vor allem die beste Friseurin die das umsetzt wie ich es mag.
  33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig? Nein. Wir führen eine innige Beziehung zueinander, aber es kann auch gern aus sein. Es bricht für mich dann keine Welt zusammen. Ganz ohne würde ich aber nicht wollen!
  34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?
  35. In welchen Laden gehst du gern? Onlineshops. Ich bin keine typische Shopperin. Aber ich mag so kleine (Blumen)Läden wo es aussergewöhnliche hübsche Sachen gibt. Und kleine Kindergeschäfte. Ich liebe es für die Kinder zu kaufen.
  36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe? Kirschsaft- oder Rhabarberschorle.
  37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen? Theoretisch schon.
  38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit? Ich liebe Papier, seitdem ich in USA in einem Laden war in Paso Robles der sich nur mit Papeterie beschäftigte war mir klar, ich will das auch machen. Ich habe angefangen  mir das zu erarbeiten und dann kam das Leben dazwischen … für die Zukunft möchte ich aber ausschließlich selbständig arbeiten. Ein klassischer Bürojob kommt für mich nich mehr in Frage.
  39. Willst du immer gewinnen? Nein. Gewinnen wird meines Erachtens in vielen Fällen völlig überbewertet. Es geht nicht immer nur darum zu gewinnen!
  40. Gehst du in die Kirche? Ja. Oft mit meinen Kindern. Wir zünden Kerzen an und wünschen Menschen die uns am Herzen liegen gemeinsam etwas. Eine machen wir immer für Onkel Frank an. Er ist vor knapp einem Jahr nach schlimmen Krebsleiden verstorben.
  41. Trennst du deinen Müll? Ja.
  42. Warst du gut in der Schule? Ich war so gut das ich nie eine Klasse wiederholen musste.
  43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche? 18 Minuten.
  44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?
  45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf? Zwischentüre 4 und 5 Uhr.
  46. Feierst du immer deinen Geburtstag?
  47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook? Puh, hab ich noch nie nachgezählt. Ich habe mir aber angewöhnt nicht permanent das Handy in der Hand zu haben, es gibt Tage da schau ich vielleicht zweimal rein, dann wieder Tage öfters.
  48. Welchen Raum in deiner Wohnung machst du am liebsten? Wir haben ein offenes Wohnkonzept, nur Bad und Schlafzimmer haben Türen, es ist ein großer Wohn- und Essraum, hier halte ich mich immer gerne auf. Im Sommer bin ich am liebsten auf der Dachterasse!
  49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt? Als ich vor kurzem bei meinen Eltern in der Eifel zu besuch war! Es war tatsächlich ein Haund.
  50. Was kannst du richtig gut?
  51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst? Heute.
  52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?
  53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus? Mit Spitze und Tüll! Es gibt eins von Pronovias das ist für mich DIE Definition von einem perfekten Kleid!
  54. Fürchtest du dich im Dunkeln? Schon ja! Ich bin ein Schisser!!!!
  55. Welchen Schmuck trägst du täglich?
  56. Mögen Kinder dich? Vermutlich nicht alle.
  57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?
  58. Wie mild bist du in deinem Urteil? 
  59. Schläfst du in der Regel gut? Wenn ich schlafe, dann schlafe ich meist gut und träume auch sehr intensiv.
  60. Was ist deine neueste Entdeckung?
  61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? Ja. Es wäre meines Erachtens eine Verschwendung wenn es das hier schon gewesen wäre. Ich glaube, dass danach etwas grossartiges kommt und wir auch irgendwann alle wieder zusammen sind. Wie wenn die Kinder geboren werden, so wird es dann „dort“ irgendwann auch sein, dass man wieder zusammen ist. Es wäre so traurig, wenn danach alles vorbei wäre.
  62. Auf wen bist du böse? Niemanden.
  63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Nein. Fast alle Strecken fahre ich mit dem Auto oder gehe sie zu Fuß. Ich. mag die vielen Menschen auf so engen Raum nicht.
  64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet? Es gab viele Sachen die mir viel Kummer bereitet haben. Ein „am meisten“ kann ich heute nicht definieren.
  65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest? Nein. Mit dem was ich jetzt bin, lebe ich in der Tat  sehr glücklich!
  66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
  67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr? Bedingungslose Liebe.
  68. Was war deine größte Anschaffung? Das Eigenheim.
  69. Gibst du Menschen eine zweite Chance? Schwierig. Mein Geduldsfaden ist irrlang. Wirklich, in Kilometer nicht zu messen. Wenn der aber am Ende ist, dann gibt es eigentlich kein zurück mehr. Ich sage aber niemals nie!!!
  70. Hast du viele Freunde? Nein! Ich kenne viele Menschen, aber Freunde sind rar. Freunde die ich schon ein Leben lang kenne kennen mich eben auch anders wie Menschen denen ich erst vor kurzem begegnet bin.
    Jede Freundschaft ist einzigartig anders großartig.
  71. Welches Wort bringt dich auf die Palme? Wörter eher nicht, es sind Geräusche die mich Wahnsinnig machen! Schmatzen und schlürfen bringen mich von null auf hundert. Nase hochziehen gehört auch dazu. Es kann durchaus mal sein, dass ich wildfremden Menschen ein Taschentuch anbiete!
  72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen? Nein.
  73. Wann warst du zuletzt nervös? Vor gut einer Woche. Da hat Leonie von Minimenschlein.de von mir zu Papier gebrachte Gedanken verfasst. Da hatte ich einen furchtbar nervösen Magen!
  74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause. Die Menschen die ich liebe machen es zu einem Zuhause.
  75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen? Radio & Internet.
  76. Welches Märchen magst du am liebsten? Ich liebe Arielle, Cinderella und viele andere Disneymärchen find ich zauberhaft.
  77. Was für eine Art Humor hast du? Tiefschwarz. Sarkasmus und ich sprechen die gleiche Sprache.
  78. Wie oft treibst du Sport? Ich versuche drei Mal die Woche zu laufen. Würde es die Zeit zulassen wäre es mehr!
  79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck? Ich hoffe! Vor allem einen Guten!!!!
  80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten? Familie und Erinnerungen.
  81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest? Durchdrehen. Mit ziemlicher Sicherheit.
  82. Was hat dich früher froh gemacht? Als Kind das Reiten. Alleine mit meinem Pflegepferd draussen in der Natur unterwegs zu sein war für mich das Größte.
  83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr? Ich liebe Kleider und drunter eine Loggins.
  84. Was liegt auf deinem Nachttisch? Ich habe kein Nachttisch! Neben meiner Bettseite steht das Bettchen von Miss Annie!
  85. Wie geduldig bist du? Es kommt drauf an um was es geht. Von null bis fast unendliche Geduld ist alles dabei!
  86. Wer ist dein gefallener Held? Fällt mir gerade keiner ein.
  87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst? Nja.
  88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten? Da gibt es drei. Moni, Lena & Nina. Meine Herzensmenschen aus der Heimat!
  89. Meditierst du gerne? Sehr gerne.
  90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf? Das morgen die Sonne wieder scheinen wird und es irgendwie immer alles gut wird.
  91. Wie heißt dein Lieblingsbuch? 
  92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über What’s App? Ich bin so unendlich schreibfaul! Ich schreibe dort keine Romane, ich telefonier lieber eben! Deswegen kommunizier ich da eher nur das nötigste. Und das mit allmöglichen Freunden und Familienmitgliedern.
  93. Was sagst du häufiger: Ja oder nein? 50/50, zu den Kindern sag ich vermutlich mehr nein!
  94. Gibt es ein Gerücht über dich? Keine Ahnung!
  95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest? Ich arbeite nicht im Sinne von „Ich geh jeden Tag in die Arbeit“! Arbeiten „müssen“ muss ich nicht. Aber dennoch arbeite ich jeden Tag, aber ich empfinde es nicht als das ich muss. Ich bin gerne Mama! Ich darf meinen Job leben.
  96. Kannst du gut Auto fahren? Ja.
  97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden? Nein. Es kann nicht jeder jeden nett finden und das ist meines Erachtens auch gar nicht schlimm. Ich finde auch nicht jeden nett.
  98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht? Jemandem viel früher den Laufpass gegeben, mit jemand anderem doch die Nacht Verbacht und noch jemand anderem gesagt was für ein Idiot er ist!
  99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst? Kino, Essen gehen, tanzen, die Mischung machts. Mit den richtigen Menschen macht alles Spaß! Ausser Spieleabende. Damit kann man mich jagen.
  100. Hast du jemals gegen ein Gesetzt verstoßen? Ohjaaaaaaaa! Indem ich mein Handy vor dem sicheren Ertrinken im Auto retten wollte. Es drohte vom Beifahrersitz zu rutschen, letztes Jahr im Januar. Im Fußraum des Beifahrersitzes war alles patschnass. Ich hielt das iPhone das zu fallen drohte kurz in der Hand und legte es sicherer hin. Darf man aber nicht mehr. Nur das halten des Gerätes ist verboten. Die Polizei fuhr hinter mir und irgendwann mit Blaulicht und rot laufender „Bitte Folgen“ Anzeige vor mir her. Ich telefoniere NIE mit Handy am Steuer, nienienie. Der nicht ganz so nette Polizist hielt mit eine Predigt darüber was ich für eine unverantwortliche Mutter wäre und ich wollte mir doch überlegen was passiert wenn durch einen dadurch verursachten Unfall meinerseits eines meiner Kinder Schwerbehindert bleiben würde … lange Geschichte.
    Kostete über 100€ und einen Punkt in Flensburg. Definitiv gegen das Gesetz verstoßen!
  101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu? Ich habe mich ein wenig durchgelesen, so genau kann ich das gar nich sagen. Bin ich eine typische Krebsfrau? Vielleicht schon!
    „Sie hat überhaupt ein Gedächtnis, als ob die Erinnerungen in eine Stahlplatte graviert wären. Sie sind kaum auszulöschen. Sie verblüfft immer wieder mit der genauen Wiedergabe einmal gesprochener Worte und kann ganze Unterhaltungen wiederholen.“ steht hier. Das stimmt übrigens!
    „Sie ist ihren Freunden treu, auch dem Mann, mit dem sie sich verbindet.“ stimmt absolut.
  102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank? Dunkelblau.
  103. Holst du alles aus einem Tag heraus? Oft. Es gibt Tage an denen ich einfach keine Lust habe 24 Stunden zu rotieren und schalte runter. Aber ich empfinde es nicht als „Verschwendung“ oder das ich nicht alles aus dem Tag rausgeholt hätte. Einfach mal leben lautet die Devise, ohne permanentes optimieren und zweifeln ob der Tag das gelebte Optimum gewesen ist.
  104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig? Regelmässig leider keine. So wie ich gerade Zeit hab. Bachelor und Dschungelcamp sind jährliche Pflichttermine. Die Watchlist auf Netflix ist lang!
  105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben? In der, dass ich einfach daran glaube das etwas was unmöglich zu sein scheint doch wahr werden kann. Diese Willenskraft und Glaube den ich bei meinen Kindern sehe steckt mich immer wieder so sehr an.
  106. Kannst du eine Woche auf fas Internet verzichten? Könnte ich vermutlich, will ich aber nicht!!!
  107. Wer kennt dich am besten? Ich mich selber. Mein ich und ich sind uns sehr bewusst über uns!
  108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten? Fliesenfugen in der Dusche zu schrubben. Es gibt wahrlich schöner Dinge.
  109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht? Ja. Meine Mutter sagt mir immer „Erwarte nichts, dann wirst Du auch nicht enttäuscht“. Vielleicht hat sie recht. Enttäuschen empfinde ich aber nicht umbedingt aus Erwartungen heraus!
  110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus? Kein Haushalt, kein kochen, keine Wäsche machen! Freie Zeit mit der Familie, Freunden, gutem Essen, Wein, draussen bis spät in den Abend an einem heissen Sommertag und viel zu lachen!
  111. Bist du stolz auf dich? Schon ja! Nicht immer und dauerhaft, aber man sollte sich einfach mal viel öfters sagen das man großartig ist und nicht ständig zweifeln und sich kleinmachen.
  112. Welches nutzlose Talent besitzt du? Ich kann auf Kommando rülpsen (damit beeindruckt man echt niemanden, aber ich kann numal!!!!!) und singe Songtexte einfach so total falsch lauthals mit.
  113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast? Ja. Irgendwann habe ich gemerkt das es für mich besser war Dinge abzubrechen anstatt zu Ende zu bringen.
  114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol? Ich mag Wein einfach weil ich ihn mag! Bier auch. Und Cocktails. Trinke aber seit langem nichts mehr. Seit wir wissen das Miss Annie unberechenbarer wie das Leben an sich selbst ist und sie uns mit plötzlich auftreten Fieberkrämpfen überrascht die auch in Epilepsie ausarten können, will ich einfach permanent bei klarem Verstand bleiben. Ich vertrage nämlich nix mehr. Ein Glas und es wird doppelt heiter! Und bei einem Glas bleibt es eigentlich nie!!!
  115. Welche Sachen machen dich froh? Familie, Freunde, laue Sommerabende. Musik, ich liebe Musik, laut, live, lebendig. Frisch gefallener Schnee, Erlebnisse, Erinnerungen. Das Meer. Reisen.
    Leben.
  116. Hast du heute schonmal nach den Wolken imHimmel geschaut? Lange sogar. Im Zug auf dem Weg von München nach Köln. Miss Annie schlief im Tagebuch auf mir und Little Miss spielte in der Kinderbetreuung. Ich hörte Musik und empfand diese Stunde als so unendlich erholsam! Wolken schmücken den Himmel auf eine faszinierende Art und Weise das ich es stundenlang genießen könnte!
  117. Welches Wort sagst du zu häufig? Definitiv „scheisse“!!! Ich fluche leider trotz der Kinder immer noch viel zu viel vor mich hin. Beim Autofahren bräuchte ich ab und an eine Schalldichte Scheibe die mich von den Kinder auf der Rücksitzbank hinten trennt!
  118. Stehst du gern im Mittelpunkt? Nicht bewusst nein, wenn es aber so ist dann finde ich das nicht schlimm.
  119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen? Zum schlafen. Meine Tage beginnen sehr früh, oft um 04h30. Ich schaffe es nur selten auch Abends dementsprechend ins Bett zu gehen. Langeweile ist mir ein Fremdwort, mir fallen zig Dinge ein die ich noch machen könnte. Mein Kopf ist voll mit Gedanken und Ideen.
  120. Sind Menschen von Natur aus gut? Wir werden alle nackt geboren. Was dann passiert ist für jeden anders. Ich denke schon, dass Menschen von Natur aus gut sind. Es sind vermutlich Erfahrungen und Erlebtes was sie verändert. Menschen, die keinen haben in dem sie etwas Gutes sehen können gehen vielleicht eher den dunklen Weg. Vielleicht tragen wir aber alle Anlagen für Gutes UND Böses in uns?!
  121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe? Ja.
  122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar? Das sie es geschafft haben uns mit Liebe lebend groß zu ziehen. War nicht immer einfach. Wenn ich daran denke, in welchen gefährlichen Situationen Kinder von null auf unendlich stecken können ist das eine große Leistung!
  123. Sagst du immer, was du denkst? Ja und Nein. Ansonsten trage ich mein Herz auf der Zunge. Bei mir weiss man immer wo man dran ist. Es ist aber einfach nicht immer angebracht jedem mit voller Wucht das ins Gesicht zu pfeffern was einem gerade durch den Kopf geht. Ich finde es wichtig auch einfach mal den Mund zu halten. Es muss nicht immer und permanent alles in die Welt posaunt werden.
  124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust? Nein, gar nicht. Der Fernseher ist am Tag aus, Abends ab und an, meist bin ich aber zu müde und schlafe sobald ich meinen Hintern auf dem Sofa platziere ein!
  125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden? Den allgegenwärtigen Herzschmerz, der wird vermutlich auch nicht zu überwinden sein.
  126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro? Hoffe, das es niemals so eine Situation gibt, das es meine letzten 10 wären. Beängstigend diese Vorstellung.
  127. Verliebst du dich schnell? Früher schon! Heute verliebe ich mich nicht mehr, seit 13 Jahren bin ich glücklich vergeben und seit über sechs Jahren verheiratet! Das was uns verbindet ist viel mehr als das erste verliebt sein!
  128. Woran denkst du, bevor du einschläfst? Ich genieße meine beiden kleinen Mädchen neben mir und diese friedliche Stimmung und noch bevor ich an etwas anders denke erlebe ich sowas wie einen narkoleptischen Anfall der mich unverzögert in die erste Tiefschlafphase katapultiert bevor die Nacht wieder viel zu kurz inklusive Unterbrechungen vorbei ist!
  129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag? Keiner. Ich mag alle Tage, jeder hat  sein Gutes.
  130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen? Ich bin Mutter geworden und verheiratet, wir sind eine glückliche Familie. Das ist großartig. Ich bin ich und bei mir. Mit fast 36 bin ich dort angekommen wo ich glücklich bin.
  131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen? Da würde es schwer fallen sich für eine zu entscheiden. Es gibt so viele tolle faszinierende Menschen.
  132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt? Als Teenager, sicher! Caught in the Act war damals sowas von angesagt.  Ich besuchte einmal ein Konzert in Köln und fand es so schrecklich. Reihenweise wurden die hysterischen Mädchen die in Ohnmacht fielen weggetragen. Die Show war oke, aber das Highlight in meiner Konzertkarriere war das leider nicht.
  133. Was ist dein Traumberuf? Journalistin, Fotografin, Grafikdesignerin, Kamerafrau, Schriftstellerin, Psychologin. Am besten alles zusammen! Gelernt habe ich etwas ganz anderes!
  134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten? Kommt drauf an, eher aber nein. Generell mache ich lieber alles selber, dann weiss ich wenigstens das es a) gemacht ist und b) auch so wie ich es haben mag. Leider reine Erfahrungswerte.
  135. Was kannst du nicht wegwerfen? Babysachen der Kinder, Kinderwagen (er steht nutzlos im Keller aber mein Herz hängt dran!), meine Tagebuchkiste aus meiner Teeniezeit, Erinnerungsstücke.
  136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich? Instagram, Facebook, WordPress, Wetterprognosen, diverse Blogs, Informationsseiten, Tagesschau.
  137. Sind die besten Dinge im Leben gratis? Definitiv ja.
  138. Hast du schonmal etwas gestohlen? Ohgottt, ja. Ein mal. Nicht absichtlich. Verfolgte mich allerdings trotzdem!
  139. Was kochst du, wenn du Gäste hast? Dwas kommt ganz auf die Gäste drauf an. BBQ ist immer eine tolle Sache. Es ist vor allem eine tolle Gelegenheit für leckeres Dessert.
  140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen? Michaels, da würde ich die ganze Palette von Me and my Big Ideas einpacken. Ich liebe dieses Papierzeugs. Eine Minute in deren Lager und ich bräuchte einen Container um es heim zu schiffen! (Die Produkte werden in den USA vertrieben, leider gibt es kaum Anbieter in Deutschland!) Ich habe auch eine enorme Schwäche für Tombow Stifte, Stempel …. hach!
  141. In welche Länder möchtest du noch reisen? Australien und Neuseeland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Island, Canada, Südamerika (ist kein Land, ich weiss, trotzdem!) z.B. … die Erde hat so viele unfassbar fantastische Flecken die ich gerne noch sehen möchte!
  142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne? Das Wissen was nach dem Tod kommt.
  143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken? Ostern 2005. Mein Mann und ich waren gerade ein Paar und er lud mich ein Ostersonntag mit zu seiner Schwester zu kommen. Er fragte mich Samstag Abends, alle Geschäfte selbstverständlich bereits zu. Ich bin ohne Blumen ohne Geschenke für die Kinder dorthin. Auf dem Weg dorthin erzählte er mit das seine Eltern auch  da sein werden aber nichts von mir wussten. Ich wäre am liebsten aus dem fahrenden Auto gesprungen!
  144. Welches Lied macht dir immer gute Laune? Jason Mraz & Jack Johnson Songs!
  145. Wie flexibel bist du? Gar nicht bis kaum. Meine Tage sind durchstrukturiert und geplant, leider geht das nicht anders.
  146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst? Schwarzbrot mit Leberwurst und Ketchup.
  147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst? Beim Einkaufen überlege ich ob ich nichts vergessen habe. Meist habe ich entweder eins oder beide Kinder dabei, da wird es nicht langweilig.
  148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos? 
  149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport? Kommt drauf an. Da ich weniger Kalorien esse momentan und viel Sport mache bin ich für beides!
  150. Führst du oft Selbstgespräche? Ich bin froh wenn ich mal nicht reden muss und einfach nur schweigen darf! Vermutlich rede ich deswegen so wenig mit mir selber.
  151. Wofür wärst du gern berühmt? Ich würde gerne ein Buch schreiben über das was mit uns passiert ist in den letzten eineinhalb Jahren. Eine kleine Hoffnungsfiebel. Es wäre fantastisch wenn Menschen die in der selben Situation sind es lesen und es ihnen nach und nach den Boden unter den Füssen zurückbringt. Egal wie tief man gerade auch im Misthaufen sitzt.
  152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden? Beschissen. Ich mein, wer wird gerne abgewiesen?
  153. Wen würdest du gern besser kennenlernen? Da gibt es in der Tat eine handvoll Menschen die ich gerne näher kennenlernen würde. Werde sie aber hier nicht namentlich erwähnen.
  154. Duftest du immer gut? Nein, wenn ich morgens aufstehe ja bah! Oder nach dem Sport. Örgs. Dann heisst es huschhusch ins Badezimmer!
  155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr? Öhm, gerade so die letzten zwei Jahre null. Sobald ich ein Buch in die Hand nehme und anfange zu lese schlafe ich nach einem halben Absatz ein. Leider. Die Lesewishlist ist allerdings enorm lang.
  156. Googelst du dich selbst? Nein, aber interessante Frage. Sollte ich mal machen!
  157. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen? 
  158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen? Ich denke nicht.
  159. Sprichst du mit Gegenständen? Eher nicht. Ausser es funktioniert nicht so wie ich es gerne haben wollen würde, dann kann es sein, dass ich es beschimpfe!
  160. Was ist dein größtes Defizit? Hab ich vor ein paar Jahren angefangen sein zu lassen. Es allen recht machen zu wollen.
  161. Bist du eher ein Hundetyp oder ein Katzentyp? Hund. Ganz klar Hund.
  162. Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest? Die Person merkt es denke ich am Verhalten?!
  163. Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit? Beides!?
  164. Tanzt du manchmal vor dem Spiegel? Näh.
  165. In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen? Sind wir nicht alle anders wie andere? Vielleicht gibt es denkende wie nicht nicht ganz so viele wie „andere“, aber wir sind doch alle irgendwie anders?!!!!!!
  166. Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen? Keine Ahnung.
  167. Bleibst du auf Partys bis zum Schluss? Wenn es eine gute Party ist kann man mich schon mal gerne rauskehren!
  168. Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört? Justin Tebutts Songs habe ich in letzter Zeit sehr oft gehört, ansonsten ist es immer bunt gemischt.
  169. Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor? Ich gehe das Gespräch in Gedanken zig mal durch und spreche es wenn ich alleine bin laut mit mir selber durch!!!
  170. Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint? Vor meinem Mann, weil ich so wütend war ich ihm etwas erzählte das mit die Tränen flossen.
  171. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag? Mit meinen Lieben. Zusammen ohne Gedanken an das was ansteht. Einfach raus und Gedanken aus. Kann ich zum Glück sehr gut. Abschalten kann man lernen.
  172. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?  Etwas nicht aufzugeben nur weil der Istzustand gerade einer Katastrophe gleicht. Ich danke meiner liebsten Freundin bis in alle Ewigkeit dafür.
  173. Was fällt dir ein, wenn du an den Sommer denkst? Laue Sommerabende, Duft von Sonnencreme, den ganzen Tag am See verbringen, BBQ, Wein, mit offenem Fenster schlafen, der Geruch nach warmen SOmmerregen….
  174. Wie duftet dein Lieblingsparfüm? Ich reich meist so: „Die fruchtig-florale Komposition sprudelt nur so vor Energie. Ein Weckruf für die Seele ist die Kopfnote aus Grapefruit, Mandarine und grünem Apfel. Frisch und gleichzeitig feminin ist die Herznote aus schwarzer Johannisbeere, Pfingstrose und Freesie. Stärke und Eleganz strahlt die Basis durch die üppigen Noten von Zedern- und Sandelholz aus. Saftiger Pfirsich sorgt für eine gesunde Prise Optimismus.“ 
  175. Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen? Weiss ich nicht.
  176. Wie findest du dein Aussehen? Ich hab alles was ein Mensch so hat, es hätte mich schlimmer treffen können. Ein Topmodell werd ich vermutlich nicht mehr. Was aber keineswegs in irgendeiner Art und Weise mein Leben beeinträchtigt.
  177. Gehst du mit dir selbst freundlich um? Nicht immer. Sollte ich aber!
  178. Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen? Ja.
  179. Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen? „Reality Bites – voll das Leben“ Keine Ahnung wie oft ich den Film mit meiner Herzensfreundin angeschaut habe. Wir waren 17 und voller Teeniehormone und träumten von Freiheit und DER Liebe des Lebens!
  180. Füllst du gerne Tests aus? Früher mal mit Freundinnen in der Bravo und co, heute nicht mehr!
  181.  Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden? In die Achtziger, oder luren wie meine Eltern früher die Siebziger gelebt haben!
  182. Wie egozentrisch bist du? Null.
  183. Wie entspannst du dich am liebsten? Ganz unterschiedlich. Am liebsten am Meer. Da bin ich leider viel zu selten. Daheim auf meiner Dachterasse ist es im Sommer so schön. Im Winter auf dem Sofa mit Tee. Mit Musik vor mich hindösen. Draussen bei laufen oder radeln.
  184. Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen? Früher ja, heute nicht mehr. Ich schliesse ich auch gerne selber aus. In vielen Gruppierungen von Menschen fühle ich mich nicht wohl und mache mich rar. Ich fühl mich nicht dazugehörig, Wie ein kleiner Gesellschaftlicher Vagabung.
  185. Worüber grübelst du häufig? Ganz unterschiedlich. Ich frage mich allerdings in letzter Zeit oft ob die Manie der Irren wirklich weiter so heiter ansteigen wird. Wenn ja dann Gute Nacht Marie. Anscheinend ist sich fast jeder selbst der Nächste und das wars. Nächstenliebe und so sind irgendwie gerade nicht sonders en vouge. Aber jeder spricht um so mehr von Selbstliebe. Ist definitiv wichtig. Aber es lässt mich sehr grübeln, dass Rücksichtnahme & Akzeptanz in unserer Gesellschaft diskutiert und propagiert, aber nicht gelebt werden.
  186. Wie siehst du die Zukunft? Positiv.
  187. Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen? Vermutlich auf meinem Profilbild einer Onlinedatingbörse. 
  188. Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten? Ich denke, meiner Mama.
  189. Wie verbringst du am liebsten deine Abende? Mit meinem Liebsten!
  190. Wie unabhängig bist du in deinem Leben? Innerlich vollkommen frei. Beziehungstechnisch sind mein Mann und ich ein eingespieltes Team, jeder hat seinen Part und dennoch bewahrt sich jeder seine Freiheiten und das ist genau die Unabhängigkeit die ich für mich brauche! Emotional fühle ich mich frei.
    Finanziell sind wir aneinander gebunden. Das ist meines Erachtens völlig normal in  der Ehe mit Kindern als Familie.
  191. Ergreifst du häufig die Initiative? Meistens schon.
  192. An welches Haustier hast du gute Erinnerungen? An unseren Hund Astor. Er war 16 Jahre unser treuer Begleiter.
  193. Hast du genug finanzielle Rücklagen? Wäre die Rücklage siebenstellig würde ich sagen ja! Also nein.
  194. Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst? Nein. Definitiv nicht. Ich liebe unser Zuhause, die Wohnung ist fantastisch. Dachterasse, alles offen gebaut, immer hell. Aber hier werde ich nicht bis an mein Lebensende bleiben.
  195. Reagierst du empfindlich auf Kritik? Im ersten Moment schon. Ich reflektiere aber grundsätzlich alles und werte es für mich. Konstruktive Kritik ist klasse, Kritik aus Neid oder anderen Gründen ist schwieriger zu handhaben.
  196. Hast du Angst vor jemandem, den du kennst? Himmel nein!
  197. Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst? Nächste Frage. Danke!
  198. Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht? Gestern Abend schauten der Mann und ich einen Film „Sisters“. Eine Herzensfreundin empfehle mir diesen die Tage und wir haben beide fast Bauchweh gehabt vor lachen, herrlich! (Gibt es derzeit auf AmazonPrime Video!)
  199. Glaubst du alles, was du denkst? Selbstverständlich, ja!
  200. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben? Uhhh, da gibt es nicht nur eins. Las Vegas, eine Nacht in einer Skybar und im Gentlemans Club, heilige Schei**e! Überhaupt haben wir in Californien viel gefeiert, Poolparties, daheim mit roten Bechern wie in einem dieser amerikanischen Highschool Filmen. Mein Mann und ich sind früher oft mit Freunden Freitags im Sausalitos in Schwabing gewesen, Happy Hour Cocktails, es war immer lustig. Oft sind wir dann spät nachts noch durch den Englischen Garten spaziert. Im Hofgarten gibt es Nächte wo Musik gemacht wird und dazu tanzen alle im Dianatempel. Dann auch die Einweihungsparty im neuen Zuhause Sommer 2000 und Gleichzeit der 40.zigste Geburtstag meiner Eltern. Mein erster (unbeabsichtigter) Vollrausch. Ich war blutjunge 19 Jahre. Die existierenden Bilder sind sehr lustig. Schlammbowle und Bier verträgt sich nicht so gut. Nur so als Tip!!!

…stay tuned!

39,6°

Das Licht im Krankenhausflur scheint zur Türe rein, das Zimmer ist dunkel. Die Stille der Nacht dringt durch das gekippte Fenster. Miss Annie liegt völlig erschöpft auf mir und versucht ihren geschwächten Körper auszuruhen. In diesem kurzem Intervall der Stille merke ich wie die Erschöpfung in mir hochkriecht. Überall rieche ich ihren entleertem Mageninhalt. Ihre Haare sind verschwitzt und verklebt. Ja, wir sind wahrlich kein appetitlicher und nasenfreundlicher Anblick gewesen zu diesem Zeitpunkt.

Das Wochenende war ruhig. Donnerstag hatte ich seit langer Zeit malcdas Gefühl so etwas wie eine innere Ruhe wieder zu verspüren. Vermutlich zerstörte ich das Aufkeimende in dem ich es aussprach. Die letzte Woche war anstrengend und schön. Franks Beerdigung hängt mir sehr nach. Es war eine schöne Zeremonie, die Sonne schien und überall auf den Wiesen blühen Krokusse und andere bunte Frühlingsblumen. Er hat einen schönen Platz. Aber er wird sehr schmerzlich vermisst. Dennoch, sowas wie innerer Frieden zog ganz langsam wieder sein. Bis auf das kurze Intermezzo gestern Abend scheint dem auch weiterhin so zu sein. Das zur Ruhe kommen brauche ich so dringend.

Gestern Abend. Mit einem Schlag war innerer Frieden und so weiter vorbei. Miss Annie war seit Freitag nicht ganz so wie sonst, ein wenig malad. Sie schlief viel, wartangeschlagen. Ich schob es auf die Zähne die sich mit aller Gewalt durchschieben gerade. Am frühen Abend war sie warm, das Fieberthermometer zeigte eine leicht erhöhte Temperatur an. Nichts, was mich beunruhigte. Alles unter 38,5° ist laut Aussagen verschiedener Kinderärzte nicht tragisch.

22:06 Ich war dabei Bürokram zu erledigen, Dinge die einfach schon zu lange darauf warten erledigt zu werden. Dann hörte ich komische Geräusche aus dem Schlafzimmer und spürte das was nicht stimmt. Ich nahm Miss Annie hoch. Dieser kleine Körper glühte und würgte, sie Erbacht sich und war wie ein Flummie in meinen Armen, ihre Körperspannung war weg, nicht mehr da. Die Augen halb offen, sie war nicht wachzukriegen.

22:11 Im Badezimmer versuchte ich sie mit einem nassen Waschlappen sanft aufzuwecken, keine Chance. Sie verdrehte durchweg die Augen, beim hinsetzten sackte sie in sich zusammen und kam nicht zu sich. War das der epileptische Anfall von dem wir hofften das er nicht kommt? Mein Bauchgefühlt schrie nach einem Arzt. Ich wähle die 112. Super auch, wenn da keiner rangeht. Ich lege auf und versuche es erneut. Das ganze dauert vielleicht 20 Sekunden, es kommt mir vor wie eine Ewigkeit.

22:18 Meine Erinnerung ist wie von einem milchigen Vorhang bedeckt. Erstaunlicherweise funktioniere ich in solchen Situationen absolut rational. Zuerst kam ein Rettungssanitäter und eine Ärztin, dann kamen nochmal zwei, ein Arzt und nochmal eine Ärztin und irgendwie klingelte es nochmal an der Türe. Irgendwann waren sieben Ärzte und Sanitäter und welche von der Feuerwehr hier.  Es wird die Sauerstoffsättigung der Kleinen gemessen und Fieber. 39,6°. Wer weiss wie hoch es zuvor war und zack, da sind sie auch schon da, die Vorwürfe die ich mir mache. Als ich das letzte Mal Fieber misste zeigte es 38,2° an, nichts was mich enorm beunruhigte. Sie bekam ein Fieberzäpfchen und ganz langsam sank die Temperatur. Es wurde gemutmaßt, dass es sich um einen Fieberkrampf handelte und kein epileptischer Anfall. Nicht wirklich weniger beruhigend.

22:42 Wir steigen in den Krankenwagen, es geht in das Krankenhaus was ich am liebsten von aussen sehe. Von ganz weit weg. Es gibt leider Situationen denen muss man sich beugen. Wie dieser hier.

23:02 Ankunft im Krankenhaus. Ich will nicht hier bleiben und auch überhaupt nicht hier sein. Macht man aber so, sagen die Ärzte. Nach einem Fieberkrampf bleibt man für 24std. zur Beobachtung. Das Fieberzäpfchen wirkt und Miss Annie macht lauthals klar, dass sie keine Lust hat auf das was hier jetzt folgt. Oh wie gerne hätte ich auch lauthals mich so kundgetan! Das Risiko in einer weissen Jacke abtransportiert zu werden schien mir aber nicht all zu fern, also gab ich mich wie es mich die gute Kinderstube gelernt hat höflich und freundlich. Details erspare ich uns allen an dieser Stelle.

Es dauert zwei Stunden, es wird Blut abgenommen (die Schwestern kamen vermutlich aus der Tierklinik?!), und dann sollten wir dableiben. Jedoch sagte das Labor, das Blut ist bis auf einen kleinen Infekt, der wohl das Fieber verursacht alles oke. Keine Anzeichen einer Meningitis , eines epileptischen Anfalls oder ähnliches. Es war ein Fieberkrampf. Schwieriger zu diagnostizieren, da sie auf Grund ihrer fehlenden Fähigkeiten nicht die typischen Krampfbewegungen während des Fieberkrampfes zeigte.

Miss Annie brauchte Ruhe, ganz dringend. Sie schläft immer wieder kurz ein, muss aber wieder und wieder geweckt werden. Ich diskutiere kurz mit der wirklich netten Ärztin (die war wirklich sehr nett!!!) und sie versteht meine Gründe, dass ich hier nicht bleiben will. Miss Annie ist kein normales Kind und ich wusste, wenn sie nicht die Ruhe bekommt die sie braucht wird das nicht mit einer schlimmen Nacht vorbei sein. Sie zehrt tagelang von sowas und regeneriert sich von solchen stressigen Situationen nicht so schnell. Zudem mit zwei weiteren Kindern und Müttern im Zimmer, NEIN! Ich unterschrieb das Formular in dem geschrieben stand, dass ich die Aufnahme verweigere und rief meinen Mann an, er soll mich holen kommen.

00:58 Der weltbeste Mann macht sich auf den Weg um mich abzuholen! Ich spaziere mit der Kleinen auf dem Arm die Strasse runter. Diese Ruhe. Sie fängt an ganz ruhig zu atmen. Die klare Luft tut gut.

01:18 Ich steige ins Auto. Wir fahren nach Hause. Mein Liebster hat Little Miss im Schlafanzug ins Auto gepackt und ist zu mir gekommen. Ich liebe meine kleine Familie. So unendlich sehr.

02:48 Frisch geduscht und nicht mehr mit „Kotz au de Toilette“ behaftet liege ich mit der Kleinen auf mit auf dem Sofa. So konnten wenigstens mein Mann und Litte Miss in Ruhe schlafen. Miss Annie weinte und weinte, ich trug sie durch die Wohnung und ganz langsam fand sie in den Schlaf. Hilflosigkeit ist eines der unschönen Seiten am Mamasein. Je ruhiger ich werde, desto langsamer atmet sie bis die Augen zugehen und wir ein wenig schlafen. Miss Annie wachte immer wieder auf und weinte bitterlich. Alles was ich tun konnte war sie wieder auf mich zu legen. Es half ihr. Um 4h bekam sie noch einmal ein Schmerzzäpfchen und bis kurz vor sechs genoss ich den Luxus einer kurzen Tiefschlafphase.

Das kleine Ruhepflänzchen in mir muss weiter wachsen, nicht nur kurz aufkeimen. Sieben Monate purer Wahnsinn haben seine Spuren hinterlassen. Vor allem tieeeeefe nicht mit Concealter behandelbar Augenringe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Balance finden.

Unsere Tage müssen geplant werden. Spontane Aktivitäten sind nur noch bedingt möglich. Miss Annie schläft noch zwei Mal am Tag, jeweils um die zwei Stunden. Ich plane die Woche grob durch, so dass sie genug Möglichkeit hat in Ruhe zu schlafen. Als Little Miss so klein war habe ich es nicht grundlegend anders gehandhabt. Mir war es immer wichtig die Tage auf die Bedürfnisse der Kinder abzustimmen.

Gestern war ein Termin in einem grossen Einkaufscenter geplant, um die Absturzsituation meines mobilen Telefons durch Fachleute beheben zu lassen. 15h35 und 20 Minuten Fahrtzeit. Mitten am Nachmittag, die eigentlich der Grossen gehören. Die Vormittage sind zum erledigen, einkaufen, Haushalten und in Zukunft für Therapien von Miss Annie, die Nachmittage gehören Little Miss. Vor meinem Termin wollten wir noch zum Schlittenberg rodeln. Die Sonne schien, es war herrlichstes Wintersonnenwetter und es widerstrebte mir die beiden Mädels ins Neonlicht geflutete Center zu bringen. Ich lies das Telefon das sein was es war und wir verbrachten die Sonnenstunden draussen und Little Miss rodelte als ob es kein morgen gab. Den Tag in diese Richtung spontan umzuentscheiden ist machbar. Andersherum nicht.

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Rodeln bei schönstem Winterwetter

Heute konnte ich dann am Vormittag den Reperaturtermin wahrnehmen. Wir waren gut 2 1/2 Stunden dort und gingen noch ein bisschen bummeln. Miss Annie schlief morgens nicht mehr daheim, sondern erst völlig erledigt im Auto ein. Für 20 Minuten Fahrtzeit. Beim herausholen aus dem Kindersitz und reinlegen in den Kinderwagen war sie wieder wach und war weit entfernt von weiterschlafen. Dementsprechend oft verdrehte sie ihre Augen, drehte den Kopf schnell von links nach rechts wie ein ständiges neinschütteln und krampfte ihre Händchen zusammen. Auf dem Rückweg nach Hause war Miss Annie extrem unruhig. Daheim angekommen gab es Mittagessen und im Anschluss ging es ins Bett. Es dauerte eine Weile bis sie schlief, dann wurden es etwas mehr als drei Stunden. Der kleine Körper war völlig erledigt. Es gibt verschiedene Arten von Müdigkeit, diese wo die Kleinen völlig vom Stress erledigt einschlafen, schmerzt mir in der Seele. Es ist nicht ein schönes erschöpft sein vom draussen toben oder ausgiebigen spielen, einfach weil es zu viel war. An manchen Tagen geht es, an manchen eben nicht. Heute wär ich besser einfach zu Hause geblieben. Wenn man das immer vorher wüsste … Ich bekam dann am Vormittag eine Nachricht einer lieben Freundin, ob wir am Nachmittag spontan Lust hätten mit in den Indoorspielplatz zu fahren. Und da war es wieder. Das wollen aber nicht können. Aus Vernunftgründen Miss Annie zu liebe. Das Spontane was einfach nicht (mehr) geht. Indoorspielplatz ist Stress für sie, die vielen Menschen, die permanente Lautstärke. Es ist aber grenzenloser Spass für Little Miss. Immer wieder gibt es Situationen wo ich auch spontan absage, weil es einfach nicht in unseren Alltag passt. Es ist kein Tag wie der anderer. Aber deswegen nicht weniger Lebenswert. Aber dann, in so stillen, kleinen leisen Momenten hat sie mich, die Zerrissenheit. Sie packt mich immer mal wieder ganz kurz. Einerseits will ich der Grossen nicht den Spaß nehmen, andererseits hatte die Kleine wie heute morgen einfach zu viel Stress und musste dringend ins Bett. So war es geplant. Und schlafen im Tragetuch oder im Kinderwagen ist nicht das selbe wie im Bett zu Hause bei abgedunkelter Ruhe. An solchen Tagen muss ich abwägen. Rechtfertige mich unnötiger Weise vor mir selber. Und entschied: Schlaf für Miss Annie und kein Indoorspielplatz für Little Miss. Langsam lege ich das Schlechtegewissendenken ab. Es gibt viele Tage da muss Miss Annie zurückstecken, ebenso auch an anderen Little Miss.

Erst letzte Wochen entschied ich mich dagegen, nächste Woche wieder in die Heimat zu fahren. Ich merkte wie mir innerlich die Kraft ausging und zog die Notbremse. Trotz Heimweh bleibe ich hier. Es ist nicht gerade leicht zur Zeit mein Partner, meine Freundin, meine Mama oder mein Papa zu sein. Alles schreit innerlich nach Ruhe. Am liebsten würde ich mich mit meiner kleinen Familie in den Flieger setzten und Tage am warmen Strand verbringen. Kraft tanken. Auch ohne wegfliegen versuchen wir uns in einen neuen Alltag einzuleben und fangen an uns in der neuen Situation sicherer zu fühlen. Wissen was einem selber, dem Partner und den Kindern anfängt gut zu tun macht mich wieder glücklicher. Passiert noch nicht so häufig, aber wir sind auf einem guten Weg sagt mir mein Gefühl die Balance zurückzugewinnen.

Full of life.

21 Tage verweilen wir bereits in der Sonne Floridas. 16 weitere dürfen wir noch bleiben. Florida ist mein Standbyschalter der Gedanken über das Ungewisse. Ich bin glücklich. An sehr guten Tagen fühl ich mich frei. Es ist fantastisch einfach am Strand mit der Familie zu sein. Nur wir, das Meer und Spass.

Gestern verbachten wir den Nachmittag bis die Sonne unterging am Strand auf Sanibel. Perfektes Beachwetter. Das Wasser war klar, kaum Wind, little Miss tauchte nach allem was sich bewegte. Sie sammelte Muscheln, fand Einsiedlerkrebse und sogar einen Seeigel.

Sie schwimmt und taucht sicher, ohne Angst. Diese Insel ist mein Lieblingsort. Die Strände sind nicht überlaufen, alles ist sehr beschaulich. Mich zieht es immer und immer wieder hier hin. Dieser Ort hat einen eigenen Charakter.

Annie macht Fortschritte die sich vor drei Wochen so nicht mal ansatzweise abzeichneten. Sie kann frei sitzen, sich alleine aufsetzten. Es ist alles noch ein wenig wackelig, aber wenn sie nach hinten umkippt schafft sies sich so abzurollen, dass sie nicht die Freude dran verliert es wieder und wieder zu probieren. Krabbeln scheint nicht mehr in allzu weiter Ferne zu sein. Das konsequent tägliche Pyhsiotraining in Kombination mit dem vielem im Wasser sein gibt ihr Auftrieb.

Am vergangenen Sonntag besuchten wir auf Sanibel den jährlich stattfindenden Familientag des J.N. „Ding“ Darling National Wildlife Refuge. Es wurde unfassbar viel für die Kinder organisiert. Basteleien aller Art, das ganze Educationcenter konnte bestaunt werden, Kinderschminken, ein Netzzelt mit vielen verschiedenen Schmetterlingen, Teleskope durch die man die Sonne beobachten konnte… Viele nette Menschen älteren Semester die als Volunteers dort ehrenamtlich auch in der Woche helfen führten viele Aktivitäten mit drn Kindern durch. Immer wieder kommt man hier so leicht mit Menschen ins Gespräch. Über alles Mögliche. Netter Smalltalk, ich mag das. Es muss nicht immer die hochemotional tiefgehende Konversation sein. Es kam eine Frau auf mich zu während der Göttergatte mit little Miss aufs Kinderschminken wartete. Babys sind wie Magnete. Sie scherzte mit Annie, die mich wild gestikulierend vollsudelte. „Ooooohhh look at her, how cuuuute.“ Dann stoppte sie zwei, drei Sekunden, legte ihre Hand auf meine Schulter, guckte mich nicht an sondern mir so tief in die Augen das es den Anschein machte sie schaut in mich hinein und sagte verschwörerisch „Oh my dear, look at her eyes. SHE IS SOOOOO FULL OF LIFE.“ Quietschvergnügte Annie grinste sie an und weg war sie, die Frau. Wie aus dem Nichts. Ja. Sie hat recht. Genau so. Diese Worte, die einem auf den Schlag klarmachen wie es ist.

Full of life.


12 von 12 – Oktober 2016

Es ist wieder soweit! Waaaaahnsinn, Oktober ey. Ich fang schon mal an mit dem ersten von 12 Bildern, wir haben erst Vormittag.

Heute düsen wir nach Pine Island und Matlacha und ich nehme Euch mit in Bildern! Es wird auf jeden Fall bunt. Mehr buntes gibt es auch wie immer bei Caro.

Zuerst mal Frühstücken, draußen, Sonne und Poolblick um acht bei 26°C. Schöhööön. Florida, Schätzelaaaaain, isch lieeeebe Disch.

Annie hat es heute Früh zum ersten Mal geschafft sich aus dem Vierfüßlerstand halb aufzusetzen. Die Tage im Wasser und das konsequente Turnen zeigen langsam kleine Entwicklungsfortschritte.

Schnelles Mittachessen für Little Miss bevor wir aufbrechen. Auch hier macht die Disneymaschinerie nicht halt!

Ausflug heisst immer halber Auszug. Im Kofferraum ist noch eine gefüllte Kühltasche, grosse Badetasche mit noch grösseren Handtüchern und Zeugs mit Diversem noch bei mir hinten im Fußraum. Farblich natürlich abgestimmt.


Zwischenstopp beim Starbucks. Hipstergörl.

Matlacha. Was für eine bunte Insel. Florida hätte es verdient überall so farbenfroh zu sein. Trumplastig.

Lovegrove. Global Headquarters.

Hang loose. Little Miss im Island Flow.

Ich liebe dieses Bild. Ich mag Bilder ohne Gesichter die dennoch so viel ausdrücken. Wir haben es in eines der kleine Galerien erworben. Die Künstlerin Joan Roberts ist damit einverstanden das ich es hier zeige!

Little Miss und der Göttergatte. Großes Herzklopfen!

Sieht man hier leider nur selten die Harleyfahrer. Find ich toll, wenn ich nicht so schissig wäre, könnte ich mir vorstellen auch einen Motorradführerschein zu machen.

Wieder daheim gab es noch eine letzte Runde Poolsplashing mit Regenbogen für heute. Es regnete zwischendurch in Ströhmen, aber um so grösser war der Spaß!

Und nun, Good Night Sweeties!

 

 

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? WMDEDGT 10/2016

Frau Brüllen frag wieder „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?!“

Wir verbringen momentan die Elternzeit des Mannes in Florida. Mal sehen was wir heute so den ganzen Tag machen!

03:48

Typische Zeit in der Annie seitdem wir hier sind wach wird um ein Fläschjen zu sich zu nehmen, ich merke schon das sie sich wohl erkältet hat und normalerweise Endet das dann in ….  uaaahhh shit, zu spät, Bett vollgespuckt. Alle Mann wach. Kind umziehen, alles trockenlegen, Diskussion mit Little Miss warum jetzt die Nacht noch nicht vorbei ist. Sie und der Schlaf sind bei weitem nicht die besten Freunde. Der Mann jagt zwischendrin noch eine Kakerlake die es sich wohl hübsch in unserem Schlafzimmer machen wollte. Örgs.

04:50

Alle schlafen wieder, überlege kurz noch doch aufzustehen und die Stille zu genießen, aber die Müdigkeit siegt selbst über das Gedankenkarussell.

06:34

Bin wach. Hallo Morgen, ich mag Dich. Ich stehe auf und es dauert höchstens fünf Minuten bis die Minis auch parat stehen. Koche Kaffee, räume die Spülmaschine aus und zwischendrin bleibt mir auf der Toilette kurz das Herz stehen als ich eine Kakerlake auf dem Rücken liegend entdecke. Langsam gewöhn ich mich an diese Viehcher. Vorgestern bin ich in der Nacht in die Küche, mach das Licht an und hatte einen echten Herzstillstand. Knapp am dicken Zeh vorbei suchte das krabbelnde Etwas das weite, buhaaaa. Ruf kurz zuhause an und kuschel mit den Kindern auf dem ultabequemen Sofa. Das ist eins der Sorte wo man nimmer hochkommt und der Hintern festwachsen würde vermutlich. Herrlich.

07:05

Die Kinder spielen, ich fahre den Rechner hoch und fange an ein wenig zu recherchieren über High Fructose Corn Sirup. In Deutschland stellte ich schon vor einiger Zeit die Ernährung komplett um, wir leben nach dem  Clean Eating Konzept, selbstverständlich gibt es auch hier mal Ausnahmen. Fruchtjoghurts z.B. sind weitestgehend aus dem Kühlschank verschwunden. Mir fällt es hier sehr schwer wirklich gute Produkte zu finden, ausser natürlich Obst und Gemüse, die z.B. nicht mit High Fructose Corn Sirup zugesetzt sind. Das Zeug ist fast überall drin, superleckeren Cookies, Marmelade, Fleisch, Schinken, Bagels, Ketchup. Brot an sich ist hier eh schon schwierig, aber dann ist alles auch noch damit versetzt. Milch & Joghurt. Ich Depp hab Organic 1% Fat Milk gekauft, darf aber auf Grund einer Aknetherapie nur 3,5%er Milch nehmen da fettreduzierte Milchprodukte nach neuesten Studien die Hautprobleme/-unreinheiten begünstigen. Gar nicht so einfach diese Luxusproblemchen.

07:45

Little Miss schwimmt im Pool, ich sitzt hier draussen, das ist so komfortabel! Sie kann schwimmen, ohne Schwimmkurs. Alles Übung mit Papa. Muddi ist stolz.

08:20

Der Mann hat lecker Frühstück gemacht, Eier mit Speck. Speck ist angebrannt, ich geh dann mal in die Küche den Mann retten.

08:22

Der Speck war nicht mehr zu retten, aber hervorragende Spiegeleier gab es noch!

09:00

Little Miss planscht schon wieder im Pool. Ich vermute dem Kind wachsen in kürze Schwimmhäute. Ich brauche dringend so ein Haus. Solch hübsche Temperaturen morgens um diese Zeit sind auch nicht unbedingt schlecht. Leider macht hier kein Heinzelmännchen die Arbeit, Zimmerservice gibt es auch nicht, also zieh ich selber die Betten ab um das Spuckintermezzo des Babys von der Nacht zu beseitigen. Die Waschmaschine ist rieeeeeesig, theoretisch könnte ich da Little Miss reinstecken zum abwaschen. Sehr praktisch, so muss ich nur eine Ladung waschen und dann ab in den Trockner. Annie ist müde, ich leg mich mit mir hin bis sie schläft.

10:15

Herrlich dieses Zwanglose ohne „Du musst noch Diesjenesdasundsofortbisumsoundsovieluhr“-Machen. Wir geniessen einfach das schöne Leben im Haus heute und fahren nicht weg. Ausflüge ein über den anderen Tag reichen vollkommen aus.

11:30

Juchuuu die Post war da und brachte mir von meiner liebsten Freundin die in Californien lebt ein Päckchen. Ich bestellte bei Ihr vor kurzem zwei Jawbone Up Bänder, hier wird wohl die Produktion eingestellt und ich nutze die Gunst der Stunde und kaufe gleich zwei. Diese sollten gestern schon mit UPS geliefert werden, der Zusteller lieferte diese aber nicht ab mit dem Vermerk, dass das Haus wohl verlassen sei. Aber jetzt sind sie da und ich freu mich sehr drüber!

12:15

Mittagsschlafzeit. Ich nutze die ruhige Zeit und fläzt mich aufs Sofa um häkeln. Ich bin um jede Abwechslung dankbar. Wir sind nun schon sechs Tage hier, die Zeit rennt. Ich glaube, dass ich noch nie zuvor so unfassbar froh war das (Reise)Ziel erreicht zu haben. 26 Std. Fast nonstop auf den Beinen, elf davon sitzend im Flugzeug. Ich fragte mich kurzzeitig wirklich was ich mir dabei dachte mit Little Miss und Miss Annie so weit zu fliegen. Es lag vermutlich an der totalen Erschöpfung die mich schon seit Wochen durchschleicht, ich bislang aber immer noch gut funktionierte. Obwohl alles mit sämtlichen Ärzten besprochen wurde, ob wir vereisen können mit Annie und wir von allen ausnahmslos grünes Licht bekamen, frag ich mich dennoch ob es dem kleiner Körper nicht doch zu viel war. Sie krampft ihre kleinen Händchen wieder mehr, wobei das vehemente Zähneknirschen weniger wird. Die Sorgen sind dennoch allgegenwärtig. Vielleicht sind es auch nach wie vor die Geister die man sieht bei jeden kleinen Veränderung?

Vergangenen Freitag sollte ich mich im Genlabor melden. Halb Elf deutscher Zeit klingelte ich durch. 20 Minuten später bekam ich eine Email von Dr. S. in der er mir schrieb:

„…wir sind leider von der Sequenzierung noch nicht fertig , eine kleine Stelle im Gen lies sich nicht sauber sequenzieren. Wir werden nochmals neue Primers bestellen. Ich möchte Sie um noch etwas Geduld bitten. Wir werden die Ergebnisse „vom neuen Primers“ voraussichtlich Ende kommender Woche haben. Können Sie bitte mich am Donnerstag kontaktieren?“

Himmelherrgottszeiten, ich weiss, es machen alle nur ihren Job. Trotzdem macht es diese Warterei nicht besser. Gar nicht. Morgen, sobald ich aufgestanden bin rufe ich an und hoffe irgendwas zu erfahren.

13:30

Lecker Kaffee mit den leckersten Cookies. Ja, ungesund, I know, nix Clean geeatet. Ich häkle noch, alles schläft.

14:30

Schlafnasen hier! Nach dem ganzen Vormittag im Pool sind hier alle anscheinend fix und alle. Geh dann mal das Bett beziehen. Nachdem ich zahlreiche liebe Nachrichten bekommen habe, wir werden von dem Hurricane nix mitbekommen. Da wir auf der Golfseite verweilen sieht es gerade so aus wie wenn wir weiterhin Poolsplashing betreiben können! Mir reichen unsere Abenteuer irgendwie gerade und bin nicht traurig das wir einfach mal eine Erfahrung auslassen.

15:00

Wir sitzen im Auto Richtung Supermarkt. Little Miss kann schwimmen (yihaaaa!) und ich hab ihr gestern versprochen wenn sie quer durch den Pool der Länge nach schwimmt bekommt sie Flossen. Leider gibt es aber irgendwie keine. Mal sehn wo wir welche auftreiben können. Hier schauert es zwischen drin immer mal wieder, was aber überhaupt nicht stört, denn es ist so heiss, das alles gleich verdampft.

15:50

Wieder zurück im Haus geht’s im Eis in den Pool. Den Rest des Nachmittages verbringen wir dort.

18:00

Ich dusche in Ruhe (der Chlorgeruch haftet an uns, ich glaube das Zeug fliesst bereits durch unsere Adern), bringe Annie ins Bett und koche. Pasta mit grünem Spargel und Speck. Die Abzugshaube kennt nur ON und OFF. Wohhaaa, nach 30 Minuten ON bin ich taub mit Tinitus.

20:45

Kinder schlafen. Wir haben wie jeden Abend schön draussen gegessen. Ich mache die Küche noch schnell sauber. Lust hab ich keine, aber wenn ich an die vermutliche Kakerlakeninvasion denke die dann hier bevorsteht, ist das doch recht schnell erledigt. Dann ab aufs Sofa und noch ein wenig häkeln. Gute Nacht Deutschland!

12 von 12 – September 2016

Premiere für mein erstes Mal 12 von 12 !

Weitere 12 von 12 könnt Ihr bei der lieben Caro sehen.

 

Erstmal Kaffee, ohne geht da nix. Um 5:30 Uhr startet heute mein Tag.

… Wäschewäschewäsche. Die Anschaffung des Trockners ist in Überlegung.

Little Miss fleissig beim lösen von Vorschulaufgaben mit Connie.

Meine neue Handcreme. Zieht schnell ein und riecht herrlich nach Urlaub. Allein wegen der Verpackung und des tollen Textes würd ich es vermutlich auch kaufen wenns a Klump wäre. Ich bin ein gefundenes Fressen für alle Marketingstrategieexperten! Ich mag hübsch verpacktes wirklich sehr!

Little Miss darf am frühen Nachmittag zu ihrer Freundin zum spielen…..

…und Miss Annie kommt mit mir zum nettesten Kinderarzt, U6 & impfen stehen auf dem Programm.

Baby-TÜV nicht bestanden.

Meine neuen „Sohlen“ (mein Papa nennt es nicht Schuhe oder Flipflops, er sagt das sind nur Sohlen weil der Rest fehlt!). Wie auf Wolken geht es sich auf diesen und ich finde generell die Farbkombination pink mit dunkelblau toll.

Der nächste Schritt der Wäschebekämpfung: Bügeln.

„Little Miss, bitte hol Ketchup ausm Kammerl, geh aber bitte zweimal“

„Kannschon alles auf einmal nehmen Mamaaaahhh“

Klatschpffffzttshhpeng „OHNAAAIIIIN MAMAAAAAAAAA“

Nja, nungut. Mississippi BBQ Sauce lässt sich übrigens erstaunlicher Weise hervorragend quasi Rückstandslos von der weissen Wand putzen.

Endlich Abendessen.

Spülmaschine an und noch abarbeiten was am Tag liegen geblieben ist.