Unser Patenkind Shanra in Kambodscha

Auf reisen bewege ich mich gerne auf Wegen fernab des Tourismus.
Ich liebe es mich einzufügen in die Umgebung, fühle mich hinein in das Land, werde fast ein Teil des Ganzen, lebe unauffällig mittendrin.
Das was man dann oft sieht ist nicht das schöne Glitzernde, es ist das wahre Leben. Es ist Echt.

Die nackte Wahrheit über Kambodscha sah ich zum ersten Mal bewusst vergangenen November. Leonie von minimenschlein.de reiste mit der CFI Kinderhilfe in eine der ärmsten Regionen des Landes und besuchte das Kinderdorf Light of hope. Sie nahm uns auf Instagram in ihren Stories mit und zeigte ihren Followern ungeschminkt die schlimmen Zustände des Landes. Ich war unfassbar schockiert, weinte mit ihr. Geschichten die mich sehr tief berührten.
Oft Kinder werden ohne Perspektiven geboren, verwaisen, werden verkauft.

Schon lange hegte ich den Wunsch einem Kind in einem Kinderdorf durch finanzielle Unterstützung zu helfen.
Es viel mir jedoch schwer die richtige Organisation zu finden.
Wichtig ist mir zu wissen, dass ich dem Kind damit auch wirklich helfe und keine Maschinerie unterstütze wo das Geld vielleicht nur zur Hälfte oder weniger ankommt. Bei CFI weiß ich, dass mit der Patenschaft das Kind zu 100% unterstütz wird.
Unserem Patenkind Shanra, die meine Tochter sein könnte, kann ich mit 37€ im Monat eine Grundversorgung (Bildung, Essen) ermöglichen.

Als ich zum ersten Mal ihr Bild sah und ihre Geschichte las war mein erster Impuls: Ich fliege hin und hol sie her! Am liebsten hätte sie adoptiert. Ihr ein Zuhause gegeben in dem genug Familienliebe für alle vorhanden ist.
Sie hat mit ihren sechs Jahren schon so unendlich viel Leid erleben müssen. Nachdem Ihre Mutter verstarb lebte sie mit ihren Brüdern bei ihrer sehr alten Großmutter. Diese verstarb zwei Jahre nach dem Tod der Mutter und so war dieses kleine Mädchen mit ihren Geschwistern komplett auf sich alleine gestellt.
Es ist schwer auszuhalten sich das vorzustellen, es bricht mir das Herz.
Meine große Tochter ist im gleichen Alter. Die Vorstellung ihr hätte es genauso ergehen können ist mein emotionaler Freifall in das tiefste Dunkle.

All den Schmerz den Shanra durchlitten hat können wir ihr nicht nehmen, aber wir können dafür Sorge tragen das sie versorgt ist, die Schule besuchen und vielleicht so mit Blick nach vorn in die Zukunft schauen kann.
Heute lebt sie mit Geschwistern und ihrer Kinderdorfmutter in Sicherheit, spielt mit Freunden und darf ein Kind sein.

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Shanra mit ihrer Kinderdorfmutter in Kambodscha

Wer mehr Informationen über die Arbeit der CFI Kinderhilfe haben möchte kann hier sehr gerne nachlesen:

  • Webseite der CFI Kinderhilfe
  • Über den Alltag der Hilfsorganisation ist bei Tollabeavor kurzem ein Artikel erschienen.
  • Ganz besonders lege ich Euch Leonies Reiseins Kinderdorf im Detail ans Herz!

Jeder Euro ist hilfreich! Vielleicht entscheidest auch Du Dich für eine Patenschaft?


“No one has ever become poor by giving.”
Anne Frank

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