Full of life.

21 Tage verweilen wir bereits in der Sonne Floridas. 16 weitere dürfen wir noch bleiben. Florida ist mein Standbyschalter der Gedanken über das Ungewisse. Ich bin glücklich. An sehr guten Tagen fühl ich mich frei. Es ist fantastisch einfach am Strand mit der Familie zu sein. Nur wir, das Meer und Spass.

Gestern verbachten wir den Nachmittag bis die Sonne unterging am Strand auf Sanibel. Perfektes Beachwetter. Das Wasser war klar, kaum Wind, little Miss tauchte nach allem was sich bewegte. Sie sammelte Muscheln, fand Einsiedlerkrebse und sogar einen Seeigel.

Sie schwimmt und taucht sicher, ohne Angst. Diese Insel ist mein Lieblingsort. Die Strände sind nicht überlaufen, alles ist sehr beschaulich. Mich zieht es immer und immer wieder hier hin. Dieser Ort hat einen eigenen Charakter.

Annie macht Fortschritte die sich vor drei Wochen so nicht mal ansatzweise abzeichneten. Sie kann frei sitzen, sich alleine aufsetzten. Es ist alles noch ein wenig wackelig, aber wenn sie nach hinten umkippt schafft sies sich so abzurollen, dass sie nicht die Freude dran verliert es wieder und wieder zu probieren. Krabbeln scheint nicht mehr in allzu weiter Ferne zu sein. Das konsequent tägliche Pyhsiotraining in Kombination mit dem vielem im Wasser sein gibt ihr Auftrieb.

Am vergangenen Sonntag besuchten wir auf Sanibel den jährlich stattfindenden Familientag des J.N. „Ding“ Darling National Wildlife Refuge. Es wurde unfassbar viel für die Kinder organisiert. Basteleien aller Art, das ganze Educationcenter konnte bestaunt werden, Kinderschminken, ein Netzzelt mit vielen verschiedenen Schmetterlingen, Teleskope durch die man die Sonne beobachten konnte… Viele nette Menschen älteren Semester die als Volunteers dort ehrenamtlich auch in der Woche helfen führten viele Aktivitäten mit drn Kindern durch. Immer wieder kommt man hier so leicht mit Menschen ins Gespräch. Über alles Mögliche. Netter Smalltalk, ich mag das. Es muss nicht immer die hochemotional tiefgehende Konversation sein. Es kam eine Frau auf mich zu während der Göttergatte mit little Miss aufs Kinderschminken wartete. Babys sind wie Magnete. Sie scherzte mit Annie, die mich wild gestikulierend vollsudelte. „Ooooohhh look at her, how cuuuute.“ Dann stoppte sie zwei, drei Sekunden, legte ihre Hand auf meine Schulter, guckte mich nicht an sondern mir so tief in die Augen das es den Anschein machte sie schaut in mich hinein und sagte verschwörerisch „Oh my dear, look at her eyes. SHE IS SOOOOO FULL OF LIFE.“ Quietschvergnügte Annie grinste sie an und weg war sie, die Frau. Wie aus dem Nichts. Ja. Sie hat recht. Genau so. Diese Worte, die einem auf den Schlag klarmachen wie es ist.

Full of life.


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